18.01.2012 (Kommentare: 0)

Wohlwollen als Produktionsfaktor

Wohlwollen führt zu besseren Ergebnissen. Auf diese Formel kam die PR- und Marketingabteilung des ASB Deutschland bei der Auswertung der ersten Vernetzungstagung des ASB. Zwei Tage hatten sich rund 90 Marketingverantwortliche der Gliederungen zum Austausch in Berlin getroffen – wie die Rückmeldungen* zeigten außerordentlich erfolgreich. 
  
Wohlwollen erzeugt Wohlwollen 
Als Essenz des Erfolgs wurde das entstandene Wohlwollen identifitziert. Es hatte verschiedene Ausdrucksformen. Ein wichtiges Element war die Bereitschaft, Wissen und Erfahrungen zu teilen. Das Tagungsdesign hatte vollständig auf externe Expertise verzichtet, mit der Folge, dass sich die Expertise der Teilnehmer zeigen und entfalten konnte. Die vielen Beitragenden erfuhren, wie kompetent und hilfreich sie sind. Diese Erfahrung vollzog sich dann auch auf Gruppenebene: Die Beteiligten realisierten, wie viel Kompetenz in ihrer eigenen Mitte bereits vorhanden ist. Es verbreitete sich Dankbarkeit für die vielen Kollegen, die an ihren Erfahrungen teilhaben liessen. Das wurde zu einem selbstverstärkenden Prozess. Wohlwollen erzeugte weiteres Wohlwollen.

tl_files/user-data/rolf/2012/ASB_2011_Bildstrecke.jpgAusgangspunkt: Das tragende Team
Tagungen dieser Größenordnung werden normalerweise von zwei und mehr Facilitatoren moderiert. Im konkreten Fall war das auftraggebende siebenköpfige Team der PR- und Marketingabteilung des Bundesverbandes der zweite Facilitator. Ohne die jederzeit präsente Unterstützung dieses Teams wäre es nicht möglich gewesen, die Tagung als einzelner Moderator zu „halten”. Dieses Mit- und Füreinander hat auch das Verhalten innerhalb der Gesamtgruppe mitgeprägt.   
 
Geschichten teilen in kleinen Gruppen 
Gerade in so einer großen Gruppe ist es wichtig, persönliche Bezüge herstellen zu können. Das Mittel waren hier Dreiergruppen, in denen die Teilnehmer ihre persönlichen Erfahrungen austauschten und sowohl die positiven wie die negativen Facetten Aufmerksamkeit erfahren konnten. Schon in dieser ersten Phase sind sichtbar viele neue Kontakte entstanden.
  
Ko-Kreation des weiteren Austauschs
Zu den Zielen der Tagung gehörte, dass die nachhaltigen Vernetzung der Akteure unterstützt werden sollte. Dazu fanden sich die Teilnehmer selbstorgansiert nach Themenschwerpunkten und nach regionaler Zugehörigkeit zusammen. Die hier gesammelten Ergebnisse lassen erwarten, dass die Zusammenarbeit einen deutlichen Schub nehmen wird - die Erfahrung der gegenseitigen Hilfe bildet dazu eine solide Grundlage.

 

* Auf der vierstufigen Skala (sehr gut - gut - mittel - schlecht) gab es nur sehr gute und gute Rückmeldungen sowohl für das Gesamtergebnis (56% und 44%) wie für die Moderation (76% und 24 %). Eine der vielen positiven Stimmen von einem altgedienten Regional-Geschäftsführer in der Schlussrunde: „Das war die beste Tagung, die ich bisher beim ASB erlebt habe.”



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